Seesen ist das „Fenster zum Harz“. Dieser Begriff soll sich wie ein Markenzeichen etablieren und in dem Stadtmöbel formal aufgenommen werden. Das Stadtmöbel sollte das Fenster symbolisieren und so als Ikone für die Stadt Seesen stehen. 

Ursprünglich war es der Ausdruck „Tor zum Harz“ was den Ausschlag gab, daraus eine Gestaltungsidee zu entwickeln. Allerdings stellte sich bald heraus, dass auch andere Harzstädte den Ausdruck für sich beanspruchen. Die ersten Entwurfsskizzen zu diesem Thema erinnerten dann auch eher an Fenster als an Tore. Das führte zu der Idee, „Fenster zum Harz“ als Gestaltungselement des Stadtmöbels einzusetzen. Während das „Tor zum Harz“ lediglich aussagt, dass man durch Seesen durchfährt, ist das „Fenster zum Harz“ positiver besetzt, denn es setzt den Schwerpunkt auf Seesen selbst. 

Das heisst: Hier kann man bleiben, hier fühlt man sich wohl. Der Harz als wunderschöner Naturpark liegt direkt vor dem Haus. Das bedeutet Lebensqualität. Die grobe Form des Stadtmöbels, also ein Quadrat mit einem Durchstoß, ist eine sehr starke, auffällige Form, ein gutes Alleinstellungsmerkmal und trotzdem wenig komplex, was sehr wichtig für ein Orientierungssystem ist. Das ist der Ausgangspunkt für die Entwurfsansätze.

In der Phase vor der Gründung der Stadtmarketing Seesen eG wurden verschiedene Untersuchungen zum Standort Seesen durchgeführt. Insbesondere mit einer „Stadtvisite“ konnte so eine Reihe von Punkten erarbeitet werden, die zu einer höherenAttraktivität durch die Aufwertung der Seesener Innenstadt führen sollen – für Einwohner und Touristen zugleich.


Zwei Punkte fallen hier ins Auge: 
die fehlende Stadtmöblierung und die fehlenden Informationen zu Gebäuden und Objekten. 
Warum steht Wilhelm Busch vor dem Rathaus?  
Sieht man ihn mit dem „Fenster“ in einem anderen Blickwinkel? 
Fokussiert es den Blick? 

Zusammen mit der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig wurde das Projekt erarbeitet. Die „Fenster zum Harz“ – die wir Ihnen hier vorstellen.